Zeit ist nicht nur Geld

Zeit ist nicht nur Geld

Posted by: on Feb. 13, 2017 | No Comments

Der reiche Kanton Zürich geniesst zurzeit wieder mal Sportferien. Die Kinder haben wir teils zum Skifahren mit den Grosseltern in die Berge geschickt. So können wir mit reduziertem Betrieb etwas zuschaffen. Zwinglianer verschwenden keine Tage mit Fasnacht. Der flexible Kantönligeist hat auch seine Vorteile. So hat eine fast normale gleitende Arbeitswoche im Schreibgarten begonnen, mit einer kleinen Montagsbestellung im Internet. Die Versorgung mit Lebenswichtigem ist schliesslich eine Top-Prio im Unternehmen. Also orderte ich für dreimal nichts eine Publikation aus England. Es ist ein Werk des fast vergessenen Illustrators Peter Kneebone: «Look before you elope». Frei übersetzt, auf den Arbeitsmarkt bezogen: «Drum prüfe, wer sich ewig schindet.» Eine Rezension folgt in Kürze.

Und – macht das Leben jetzt Sinn?!

Und – macht das Leben jetzt Sinn?!

Posted by: on Jan. 23, 2017 | No Comments

Als das Tortelloni Comix Team 2003 das Kultkartenspiel Tönder Taro herausgab, dachten die Macher natürlich von Anfang an konsequent kommerziell. Es gab zur Lancierung ein Online Orakel im Internet – gratis. Und obwohl es den Hashtag #printmatters noch gar nicht gab, zeichnete Samuel Bucheli einen Werbekleber fürs Strapazin. Der ist leider vergriffen. Aber der zeitlose Claim «Tönder Taro – und das Leben macht plötzlich Sinn» funktioniert immer noch. Viele Lebensfragen allerdings erweisen sich tatsächlich als unglaublich tückisch und lösungsresistent. Wie von allem Anfang an prophezeit. Einiges erledigt das Schicksal immerhin von selbst. So ist nach 14 Jahren das Tönder Taro endlich auch beim Billigmoloch erhältlich. Ganz plötzlich.

Worte der Woche

Worte der Woche

Posted by: on Jan. 17, 2017 | No Comments

Es soll ja Leute geben, die Mitte Januar ihren Christbaum noch nicht verräumt haben. Im Schreibgarten kehrt so langsam der «courant normal» ein. Die grosse Züglete ist vorbei, alle Vorsätze verwertet, und die ersten Deadline-Alarmglocken blinken panisch, wie eh und je. Für nächste Woche plane ich den fünften Gang ins Hagenholz innert Monatsfrist. Einmal war ich beruflich dort, im überraschend schicken Personalrestaurant, das übrigens öffentlich ist. Anlässlich dieses Besuches hat mich Kollege Njazi Nivokazi beim Schaffen abgelichtet. Im ordentlichen Büezertenü natürlich, mit Helm, ganz nach den Vorschriften des Betriebs. Der Mitarbeiter des Monats sagt dazu: «Hallo, 2017, herzlich willkommen!»