Achtung Werbung!
Diesen Titel habe ich bewusst gewählt, weil ja niemand etwas liest, wo Werbung darüber steht. So kann ich nun getrost ein Geheimnis ausplaudern, ohne dass jemand davon Notiz nimmt. Hihi. Denn ja, es stimmt, ich schreibe manchmal ganz gern Werbetexte. Obwohl es unter Journalisten durchaus verpönt ist, darf das auch eine Publireportage oder gar ein Advertorial sein. Zugegeben, das sind wüste Wörter, wie viele Begriffe aus der Werbewelt. Aber der Mensch lebt ja nicht vom Brot allein. Sondern auch vom Zirkus. Vespasian würde dazu vielleicht sagen: «non olet».
Swiss Mystery: Der Spuk ist vorbei
Es kann in jedem Garten passieren: Plötzlich geht ein blaues Fenster auf und ein Geist klopft ans Gartentor. Und dann knarrt es immer ganz grässlich. So durfte ich mich für die Rubrik „Swiss Mystery“ von Bluewin im grusligen Storytelling üben. Die Fäden zog dabei ein Meister des Ghostwriting, der Geistschreiber himself. Wie es sich für Spukgeschichten ziemt, ist die Autorenschaft der Texte kunstvoll verschleiert. Bei den Folgen über Kollege Kuoni, das Psychobüsi, das Spuksantorium und den Luzerner Lokalteufel «Türst» ist aber ein Schatten der Schreibgärtnerfeder erkennbar. Nun ist mit dem letzten Schweizer Seedrachen leider auch die Serie vom Bildschirm verschwunden. Lautlos, obwohl das schreckliche Ende zu erahnen war. So bleiben die Geschichten im Internetfriedhof begraben, bis sie ein Geisterjäger wieder aufschreckt.
Lyrik, Listen, Lohnarbeiten
Das Internet vergisst ja nie etwas. Es soll mir deshalb nie jemand vorwerfen, ich hätte im Januar 2014 nichts Neues verkündet. Also: seit Anbruch des Jahres 2014 zwitschere ich dem Internet ab und zu eine homöopathische Dosis Poesie. Da selbst hochlyrische Spatzen kaum Honorare erhalten, erscheinen hier und hier weiterhin regelmässig Lohnarbeiten aus dem Schreibgarten. Übrigens hat sich die Zahl der geplanten kabarettistischen Auftritte im angefangenen Jahr gerade verdoppelt. Die Listen aber gibt es erst im Titel, da sie nur ein Vorsatz ist. Vorerst.
