Kein Adventskalender
Muss ich nun auch noch einen Adventskalender veröffentlichen? Nun, nein, niemand muss so etwas tun, es gibt keinen Zwang. Was soll denn dieser Post? Es ist nur eine Mitteilung zur Beruhigung des Internets, in pandemischen Zeiten. Ja, menschliche Wärme ist nach wie vor erlaubt und kostet nichts. Abstand und Hygiene aber sind ebenso wichtig. Man beachte weiter die Durchsagen des BAG und halte sich an die üblichen Anstandsregeln. Als Lektüre empfehle ich das Buch „Stop reading the news“ von Rolf Dobelli. Wer es vor mir lesen möchte, das Manifest aus dem Jahr 2009, auf englisch, melde sich doch bei mir. Weil ein unberührtes Exemplar liegt auf der Beige der Ungelesenen. Statt einem Adventskranz. Ist weniger feuergefährlich.
Th. Mann, Katharina, Romano und die zweite Saison vom «PPP»
In meinem Leben habe ich bisher erst zwei Bücher von Thomas Mann gelesen; beide ganz, von A bis Z mit Genuss und beide, weil ich musste. Den «Felix Krull» lasen wir in den Schule und für die Lektüre von «Bekenntnisse eines Unpolitischen» wurde ich sogar bezahlt. Natürlich kann man die beiden Bücher vergleichen, wie Äpfel und Birnen, und es wäre interessant, dies zu tun. Vielleicht mache ich dies auch einmal, bei Gelegenheit. Hier aber wollte ich nur mitteilen, das der Schreibkreis des «Post Pandemic Planet» wieder Fahrt aufgenommen hat. Leider ohne den grossartigen Kollegen Markus Föhn, der uns verlassen hat. Aber dafür mit frischen Gastautorinnen und Autoren und weiterhin mit Katharina aus dem Südtirol und Romano aus Ecuador. Der postpandemische Planet dreht sich also weiter – stay tuned!
Statt nach Leipzig
Still und heimlich ist in der Edition „Altlasten im Schreibgarten“ ein altes Büchlein neu als E-Book erschienen. Es handelt sich um den Klassiker Bored in Beirut, eines Reiseberichts aus den späten Nullerjahren. Leider, das war alles andere als beabsichtigt, sind auch die Konflikte in der Region neuerdings wieder eskaliert. Ein Zusammenhang zwischen diesen Neuauflagen von Ereignissen besteht aber nicht. Vielen Dank an den Grafiker Guido Holenstein für die Geburtshilfe bei der Publikation!
