Ein Schloss ist ein Schloss
In meiner Existenz als Pendler zwischen Zürich und Luzern kombiniere ich gerne öffentliche mit indivduellen Verkehrsmitteln. D. h. wenn ich ehrlich bin, mag ich den IV-Teil lieber als die ÖV-Abschnitte, obwohl beide zum Arbeitsweg gehören wie Tag und Nacht zum Erdenkreis. Heute aber habe ich, da ein Veloschloss vergessen ging, kurzerhand das rote Ersatzmountainbike in den Zug eingepackt, um das Problem mitzunehmen und im Lauf des Tages zu lösen. Sicher ist sicher und auch für Velos gilt: das kluge reist im Zuge. Noch eine Info aus einem anderen Themenkreis: Am Kiosk haben sie den Kafipass aus Papier abgeschossen, bzw. damit abgeschlossen. Aus Effizienzgründen, so die einleuchtende Auskunft der Verkäuferin.
The Chor singt dreimal Songs von Feist
Mit den Hobbies halte ich es ja so: am Montag ist Basketball, am Dienstag probt the Chor, meist in der Schönegg, am Mittwoch und am Donnerstag habe ich frei und am Freitag koche ich für die Kids. So bleibt das Wochenende immer frei für Theaterspektakel oder Auftritte. Am kommenden Sonntag, 10. September sowie am Donnerstag, dem 14. und nomol am Sonntag, 17. September treten wir in Zürich-Altstetten auf, in der Garage der Flüelastrasse 10, jeweils um 20 Uhr. See you there, das Motto lautet: „Feist“. Mehr Infos enthält der Flyer (gestaltet hat ihn Marc vom Bass, ein Profi).
Das letzte Legendenspiel
Während wir uns alle auf das Damenfussballfest „down under“ vorfreuen, ist das zwölf #97 erschienen. Just am quatorze juillet lag es in meinem Briefkasten. Für jene, die im Heft vergeblich nach einem Legendenspiel darin gesucht haben, habe ich eine traurige Nachricht: Ja, es ist leider so, dass keines drin ist. Die Rubrik wurde beerdigt, ausgewechselt, in Rente geschickt. Stattdessen enthält das Zwölf nun ein Fotoformat namens „Rückpass“, was mich wiederum an die Luzerner Nr. 10, Thomi Wyss erinnert. Im Sport spricht man auch von Transfers. Es war aber unbestritten eine schöne Ära, die neun Jahre dauerte und etwas abrupt endete. Also nichts aussergewöhnliches, vielleicht: „La balla è rotonda“, das Spiel geht weiter. Danke an Sascha und Mämä, die das möglich gemacht haben.
