für eine Handvoll Glamour
Die Ignoranten in unserer Gesellschaft werden leider immer ignoriert. Ausser im guten alten Nebelspalter. Das Fachmagazin für Humor hat ein Herz für Randfiguren, und mittlerweile ist schon das Dutzend dieser hübschen Reihe «Die Ignoranten» voll. Irgendwann soll es daraus ein Ignorantenquartett geben. Wer den Top-Trumpf aber vorab kennenlernen möchte, sollte den Nebi abonnieren. Insider schlagen dort zuerst die Seite 57 nach. Alles andere wäre ignorant gebenüber den herzensguten Ignoranten.
Worte im Laden kaufen
Das gesprochene Wort kommt viel zu kurz. Auch der Schreibgärtner kann sich dem nicht ganz entziehen. Gegensteuer gibt die tolle Plattform Spoken Word, auf der man Texte fürs Ohr kaufen kann. Ich habe dort auch ein paar Geschichten im Angebot. Neu ein lyrisches Manifest und ein mysteriöses Negligé, das nachhaltig nach hallt. Hört doch rein und ladet munter runter, es ist günstig: Für 1 Franken 50 hört ihr meinen bescheidenen Beitrag zur Völkerverständigung. Einen welschen Stabreim gibts schon ab läppischen 50 Rappen.
Achtung Werbung!
Diesen Titel habe ich bewusst gewählt, weil ja niemand etwas liest, wo Werbung darüber steht. So kann ich nun getrost ein Geheimnis ausplaudern, ohne dass jemand davon Notiz nimmt. Hihi. Denn ja, es stimmt, ich schreibe manchmal ganz gern Werbetexte. Obwohl es unter Journalisten durchaus verpönt ist, darf das auch eine Publireportage oder gar ein Advertorial sein. Zugegeben, das sind wüste Wörter, wie viele Begriffe aus der Werbewelt. Aber der Mensch lebt ja nicht vom Brot allein. Sondern auch vom Zirkus. Vespasian würde dazu vielleicht sagen: «non olet».
