Statt einem Adventskalender: ein rollender Selbstversuch
Mit der Arbeit ist es ja so eine Sache: Wer will, kann. Dies sagen jedenfalls die Liberalen. Und Sozis meinen eher: Alle sollen wollen dürfen. Oder wie sehen Sie das? Seit etwa einem halben Jahr trete ich ab und zu als Werbefahrer für die Firma „Working Bicycle AG“ in die Pedale. Da ich sowieso täglich unterwegs bin, rollend zumeist, ist das schwierigste an diesem Job, eine Kampagne zu ergattern. Dies ist mir seit Juni vier Mal gelungen, womit ich summa summarum genau 200 Stutz verdient habe. Brutto, fair enough. Man kann auch ohne Kampagne, quasi gratis, herumfahren und pro Kilometer Treuepunkte sammeln. Davon habe ich bisher 900 gesammelt, womit ich mir nebst dem Schoggibäumli ein „Velo-Lüti“ verdient habe. Herzlichen Dank!
Rot, grün oder orange wählen
Als windiger Wechselwähler habe ich in diesem Wahljahr so rasch und so unüberlegt gewählt wie selten. Wenige Minuten, nachdem das Wahlzettelbündel mit 44 Listen und 36 Plätzen für den Nationalrat bei mir eingeworfen wurde, war das eine Papierchen bereits wieder retourniert. Im Couvert natürlich, ordeli signiert, genau nach Anleitung. Sponti hatte ich mich, aus farblichen Gründen, für die Liste 2 entschieden, die Roten, deren berühmteste Kandidatin „Jay“ auch im gleichen Quartier lebt, zu Wipkingen. In der Eile des Wahleifers vergass ich sogar, zu panachieren oder wenigstens den ollen Kandidaten J. zu streichen, der mir etwas auf den Senkel geht, mit seinen Ambitionen. Doch für heute ist genug geplaudert, zumal die Pflicht erfüllt ist und ich nichts mehr weiter zu sagen habe. Geht wählen, liebe Leute, bleibt bunt und fröhlich. Und möge das Wahlgemeimnis gewahrt bleiben!
The Chor singt dreimal Songs von Feist
Mit den Hobbies halte ich es ja so: am Montag ist Basketball, am Dienstag probt the Chor, meist in der Schönegg, am Mittwoch und am Donnerstag habe ich frei und am Freitag koche ich für die Kids. So bleibt das Wochenende immer frei für Theaterspektakel oder Auftritte. Am kommenden Sonntag, 10. September sowie am Donnerstag, dem 14. und nomol am Sonntag, 17. September treten wir in Zürich-Altstetten auf, in der Garage der Flüelastrasse 10, jeweils um 20 Uhr. See you there, das Motto lautet: „Feist“. Mehr Infos enthält der Flyer (gestaltet hat ihn Marc vom Bass, ein Profi).
