My Swiss Experience
In der jüngeren Vergangenheit textete ich sporadisch für ein Projekt von Schweiz Tourismus. Es heisst «My Swiss Experience» und ist eine Jekami-Kampagne mit Zukunftspotenzial. Es sind besonders alle Anbieter von touristischen Angeboten aufgerufen, mitzumachen und in allen Ecken des Landes neue Souvenirs zu kreieren. Gesucht sind begleitete Erlebnisse in der Schweiz. Das Formular und die Teilnahme-Bedingungen sind unter diesem Link abrufbar. Der Tourist oder die Touristin soll dabei echten Menschen begegnen, die etwas können und mit Leib und Seele Gastgeber sind. Davon gibt es doch noch ein paar im Land, oder?
Verliebt in die Schweiz
Wir Medienschaffenden sind gern mittendrin, am Liebsten auf allen Kanälen. Manchmal sind wir der Zeit eine ganze Saison voraus, manchmal sausen wir narrenfrei extra an der Aktualität vorbei. So hat der unbestechliche Nebelspalter den Trump schon vor Monaten in der Rubrik Ignoranten abgehandelt, dafür strahlt Hillary auf dem aktuellen Cover immer noch. Ätsch! Satire darf das, natürlich, sie muss ja die Realität ständig toppen. Die unschuldige Schweiz freut sich derweil ungetrübt auf die nächste Wintersaison, wo Ami Sabi in Flims den Kleinsten wieder auf die Schwünge im Schnee hilft. Ganz natürlich.
Unendliche Weiten
Für das Magazin der Universität Zürich durfte ich fünf junge Physiker an der UZH treffen. Sie forschen an ungemein abgefahrenen Sachen wie Sternenstaub, Rotverschiebungen oder Dunkler Materie. Ihre Labors befinden sich oft an magischen Orten wie dem Teilchenbeschleuniger unterhalb von Genf, dem Xenon-Labor im Gran Sasso Stollen oder in der Agglo von London. Der Laie kommt da schnell an die Grenzen seines Wissens, deren Verschiebung ja auch die Forschenden antreibt. «Faszinierend», würde Spock sagen. Trotz abgespacter Arbeitsfelder haben alle fünf gescheiten Köpfe aber die Füsse voll auf dem Boden.
