Das letzte Legendenspiel
Während wir uns alle auf das Damenfussballfest „down under“ vorfreuen, ist das zwölf #97 erschienen. Just am quatorze juillet lag es in meinem Briefkasten. Für jene, die im Heft vergeblich nach einem Legendenspiel darin gesucht haben, habe ich eine traurige Nachricht: Ja, es ist leider so, dass keines drin ist. Die Rubrik wurde beerdigt, ausgewechselt, in Rente geschickt. Stattdessen enthält das Zwölf nun ein Fotoformat namens „Rückpass“, was mich wiederum an die Luzerner Nr. 10, Thomi Wyss erinnert. Im Sport spricht man auch von Transfers. Es war aber unbestritten eine schöne Ära, die neun Jahre dauerte und etwas abrupt endete. Also nichts aussergewöhnliches, vielleicht: „La balla è rotonda“, das Spiel geht weiter. Danke an Sascha und Mämä, die das möglich gemacht haben.
Plays, Cups & Letters
Die Tage des Jahres 2022 sind praktisch gezählt, aber bevor es ganz ausgelaufen ist, möchte ich auf zwei bis drei Dinge hinweisen. Erstens kommt bald ein neuer Newsletter vom Fassadentourist, voll mit Neuigkeiten. Zweitens gibt es auch im nächsten Jahr weitere Legendenspiele im Fussballheft Zwölf. Und drittens werde ich beim Texten, Lesen und Twittern weiterhin auf künstliche Intelligenz verzichten, zu Gunsten von menschlichen Kostenstellen. Fröhliche Festtage und guten Rutsch allseits!
Zwölf Gläser für Heinz Hermann
Einer der Helden meiner Jugend ist ja Heinz Hermann. Der Nationalregisseur mit den wehenden Haaren war eh technisch der beste Fussballer weit und breit. Dazu warf keiner die Einwürfe weiter – und ja, natürlich war er bei GC, of course. Also in der Fussballsektion der Heugümper, die damals schon Rekordmeister waren. Herrmann war auch einer jener Burschen, die an der Aushebung das Maximum von 500 Punkten erreichten. Dass er auch gelernter Glasbläser ist, wusste ich allerdings nicht. Aber es stimmt, so wahr wie sich die Luzerner Boygroup Hermann nur mit einem r schreibt.
