Die Profond und ich
So wie andere Leute sich ein Auto leisten, ein teures Hobby wie den Propellerflug oder zahlreiche Kinder versorgen, so habe ich, wie seit Jahren bekannt ist, ein schrulliges Steckenpferd: Zwei Pensionskassen. Nun ja, neulich wurde ich als Versicherter von meiner einen Kasse darüber informiert, dass ich gefälligst meine Selbständigkeit beweisen solle. Dies tat ich, wie geheissen, und nach einem kleinen Formularkrieg entstand, quasi als Nebenprodukt, ein Artikel in der Juniausgabe der «Schweizer Personalvorsorge» mit dem Titel «Die unfreie Vorsorge der Freien».
Business as usual? Beinahe.
Es gibt Leute, die verbieten ihren Enkelkindern, das Wort «Corona» in den Mund zu nehmen. Oder sie müssen, wenn es doch passiert, wie bei einem Fluchwort eine Münze ins Kässeli bezahlen. Ich glaube, dieser schräge Frühling sollte Anlass sein, sich zu verändern. Neulich habe ich ein paar Arbeitsproben auf die Website gestellt. Darunter ein Porträt einer Sachbearbeiterin auf der Ausgleichskasse Zug, die mit der Flut an Erwerbsersatzgesuchen konfrontiert war. Und ein Interview mit dem Direktor der Auffangeinrichtung BVG, das in der «Schweizer Personalvorsorge» erschien. Wir leben in bewegten Zeiten!
Ein Storch in der Röhre
Im Fussballmagazin Zwölf bin ich für das Legendenspiel verantwortlich, was in Tat und Wahrheit Teamwork ist. In der Regel spielt mir der begnadete Regisseur und Rahmenvergolder Sascha Török einen Steilpass zu, ich sible wie eine Wespe, um den Ball noch vor der Cornerlinie zu erlaufen, manchmal gibt es einen Doppelpass, etwas Tikitaka und dann schliesst sich irgendwann das Tor, meist von Torschlusspanik begleitet. Im aktuellen Heft #77 kam die hübsche Vorlage mit René und Pius in der Röhre. Die Ausgabe ist übrigens auch sonst lesenswert, porträtiert wird ein gewisser Gabet Chapuisat. Und der FCL-Held Pascal Schürpf.
