Zwölf Gläser für Heinz Hermann
Einer der Helden meiner Jugend ist ja Heinz Hermann. Der Nationalregisseur mit den wehenden Haaren war eh technisch der beste Fussballer weit und breit. Dazu warf keiner die Einwürfe weiter – und ja, natürlich war er bei GC, of course. Also in der Fussballsektion der Heugümper, die damals schon Rekordmeister waren. Herrmann war auch einer jener Burschen, die an der Aushebung das Maximum von 500 Punkten erreichten. Dass er auch gelernter Glasbläser ist, wusste ich allerdings nicht. Aber es stimmt, so wahr wie sich die Luzerner Boygroup Hermann nur mit einem r schreibt.
Bänderriss, meine Fresse
Man muss ja nicht immer alles tun. Fussball gespielt habe ich zum Beispiel schon ewig lange nicht mehr. Dafür war ich diesen Winter wieder einmal in der Sauna und sogar zweimal auf der Kunsteisbahn. Im Fussballmagazin Zwölf #89 aber ist jüngst ein weiteres Legendenspiel erschienen, wo ein Roger vorkommt, der auf dem Feld unglücklich agiert. Parallelen zum echten Leben sind rein fiktiv und unbeabsichtigt. Das Heft ist am Kiosk erhältlich und kostet 8 Franken 50. Also etwa so viel wie ein Päckli Zigis.
Aufs Ende der Pandemie hin schreiben
Seit Jahr und Tag leben wir mit der Pandemie. Nun hat Romano Paganini dazu einen transatlantischen Briefverkehr eröffnet, um den Weg zu ebnen, wenn die Seuche vorbei ist. Romano ist vor ein paar Jahren nach Südamerika ausgewandert und betreibt in Ecuador den Blog Mutantia.ch. Dort erscheint einmal pro Woche ein Schreiben. Abwechselnd tauschen sich Romano, Markus, Katharina und ich aus. Die Idee der Korrespondenz ist eine Art Rohrpost für den evolutionären Wiederaufbau nach der Pandemie.
