Das geheimnisvolle Medium und die Postkarte
Selbst als Insider bleibt es für mich oft ein Rätsel, wie die anderen Medien so funktionieren. Gut, es gibt die Aktualität. Und Medien haben gern einfache Botschaften. Da macht sich einer wie Franz manchmal das Leben selbst schwer, wenn er seine Posts mit multiplen Informationen und Abschweifungen überlädt. Auch seine privaten Postkartenprintprodukte sind im Kern nicht sofort durchschaubar und vielschichtig. Umso besser, wenn aus heiterem Himmel für eine der Postkarteneditionen in der Stilbeilage des stilbildenden Mediums NZZ geworben wird. Eines schönen Sonntags, ohne besonderen Grund, einfach so.
Irrfahrt um die Kleinkunstklippen
Es stehen ein paar kulturelle Termine und eine Abwesenheit an. Mein Comeback als Poetry Slamer wird spontan fortgesetzt (Wer sich darüber wundert: Campo zählt zu den erfolgsresistentesten und schüchsten Randständigen dieser offenen Szene, jedoch auch mit zu den wenigen, die mehrfach verdrehte Schachtelsätze in Klammern wagen), und zwar im Acapulco am 26. März. Dann tritt der Schreibgärtner humoristisch mit Moë auf, am Samstag, 5. April in der alten Fabrik Rapperswil, wenn es wieder heisst: Es muss wohl Liebe sein. Und danach schliesse ich den Schreibgartenschalter bis am 6. Mai, um in der Zwischenzeit durch Irland zu irren. See you!
Abgeben macht schlau
Kürzlich hat mein kleiner Bruder Marius eine siebenjährige Doktorarbeit abgeschlossen. Notabene summa cum laude, wo ich mich gern anschliesse. Er hat mir damit brüderlich die Last eines allfälligen akademischen Reüssierenmüssens von den Schultern genommen. Ich bin schon froh, wenn ich kürzere Schreibarbeiten für die Universität rechtzeitig fertig bringe. Wie zum Beispiel diesen Artikel übers Abgeben von Akademischen Arbeiten. Oder der etwas längere Text im UZH Magazin über die Forschung von Philipp Theisohn, der sich mit Ausserirdischen auf der Erde auseinander setzt. Ich fragte ihn natürlich auch, ob die Aliens denn schon hier waren. Die diplomatische Antwort des Professors: «Beweise mir zuerst, dass du selbst keiner bist.» Eine weitere These Theisohns würde ich übrigens auch unterschreiben: Der wirkliche Lohn für unsere Arbeit kommt nicht von dieser Welt.
