Statt einem Adventskalender: ein rollender Selbstversuch
Mit der Arbeit ist es ja so eine Sache: Wer will, kann. Dies sagen jedenfalls die Liberalen. Und Sozis meinen eher: Alle sollen wollen dürfen. Oder wie sehen Sie das? Seit etwa einem halben Jahr trete ich ab und zu als Werbefahrer für die Firma „Working Bicycle AG“ in die Pedale. Da ich sowieso täglich unterwegs bin, rollend zumeist, ist das schwierigste an diesem Job, eine Kampagne zu ergattern. Dies ist mir seit Juni vier Mal gelungen, womit ich summa summarum genau 200 Stutz verdient habe. Brutto, fair enough. Man kann auch ohne Kampagne, quasi gratis, herumfahren und pro Kilometer Treuepunkte sammeln. Davon habe ich bisher 900 gesammelt, womit ich mir nebst dem Schoggibäumli ein „Velo-Lüti“ verdient habe. Herzlichen Dank!
Ein Klappentext für den Fassadentouristen
Mit den Vorbildern und Lieblingsschwagern ist das ja so eine Sache. Einige machen Blödsinn, andere, von denen man viel hält, überholen dich links und rechts, dass es einem schwindlig werden kann. Der Fassadentourist Chrigu Blum gehört zu der zweiten Sorte. Ich zähle ihn zu meinen zwei Lieblingsschwagern und er hat eben sein erstes Buch herausgebracht. Nun ist er also auch Autor, Frotaschist und Mundartkünstler, sowieso, der Polymech aus dem Simmental. Ich bin geehrt, dass ich für Chrigus Buch den Klappentext schreiben konnte und empfehle es hiermit allen zum sofortigen Kauf. Herzlichen Glückwunsch, Chrigu! Und weiter so!
Das Zen in den Pendenzen betonen
Meine Mitgliedschaft bei Mobility habe ich schon mehr als ein Jahr lang nicht mehr aktiv benötigt. Also bin ich Passivmitglied, bei Mobility meini. So kam es neulich, dass ich mir privat ein Auto lieh, um in Horn, Kanton Thurgau, einen Stock Bücher abzuholen. Es handelt sich um die letzten Exemplare des von Benedikt Notter bebilderten Satireschinkens „Die Apfelernte„, das notabene im Buchhandel nach wie vor erhältlich ist. Ich möchte allerdings im Herbst einmal einen Spezialverkauf lancieren.
