Business as usual? Beinahe.
Es gibt Leute, die verbieten ihren Enkelkindern, das Wort «Corona» in den Mund zu nehmen. Oder sie müssen, wenn es doch passiert, wie bei einem Fluchwort eine Münze ins Kässeli bezahlen. Ich glaube, dieser schräge Frühling sollte Anlass sein, sich zu verändern. Neulich habe ich ein paar Arbeitsproben auf die Website gestellt. Darunter ein Porträt einer Sachbearbeiterin auf der Ausgleichskasse Zug, die mit der Flut an Erwerbsersatzgesuchen konfrontiert war. Und ein Interview mit dem Direktor der Auffangeinrichtung BVG, das in der «Schweizer Personalvorsorge» erschien. Wir leben in bewegten Zeiten!
Wäg vo mir
Heidi Happy hat für Stephan Eicher ein herzergreifendes Liebeslied geschrieben. Das Duett erscheint just zum Tag der Arbeit und heisst «Wäg Vo mir». Ich durfte für die Promo des Songs einen Pressetext schreiben. Und das Foto der zwei hat Reyn Owehand gemacht – der Pianist der Eicherband.
Nicht zu verwechseln mit dem Weltuntergang
Die Veranstaltungen zum 1. April fallen dieses Jahr ja rund um den Globus aus. Leider ist das kein Scherz, aber ich bin sicher, dass den Kindern trotzdem noch etwas einfallen wird. Schliesslich haben sie sich nun schon wochenlang gefreut auf die Gelegenheit, den Portmoneetrick endlich auszuprobieren. Aufgrund der Coronakrise ist auch die Tournee des Kinderzirkus Robinson gefährdet, die Solastafette findet wie die olympischen Spiele in Tokyo 2020 nicht statt – und wir sind vielleicht zu Ostern erst am Anfang der 40 Tage in der Wüste, wer weiss. Niemand. Also bitte nicht depressiv werden, gellt. Lieber die Bücher nach Farben ordnen, wie Hazel das so schön gezeigt hat. Kopf hoch!
