Fleissig wie die Meisen
Wenn man nach einem Monat Absenz vom Zigeunerwagen wieder ans Schreibpult kommt, findet man manchmal Aussergewöhnliches dort vor. In meinem Fall war dies eine äusserst erfreuliche Postkarte aus Ägypten und eine Bescheinigung. Dann zwei freundliche Presseberichte, nennen wir sie a wie apart und b wie blumig. Und eine Publireportage über das Bienenbeuten in der Bienenzeitung. Aber Mai, man hat gar nicht Zeit, alles ausgiebig zu studieren, denn es geht gleich weiter: Am Freitag mit Moë und dem Schreibgärtner live im Kulturkeller Höngg.
Irrfahrt um die Kleinkunstklippen
Es stehen ein paar kulturelle Termine und eine Abwesenheit an. Mein Comeback als Poetry Slamer wird spontan fortgesetzt (Wer sich darüber wundert: Campo zählt zu den erfolgsresistentesten und schüchsten Randständigen dieser offenen Szene, jedoch auch mit zu den wenigen, die mehrfach verdrehte Schachtelsätze in Klammern wagen), und zwar im Acapulco am 26. März. Dann tritt der Schreibgärtner humoristisch mit Moë auf, am Samstag, 5. April in der alten Fabrik Rapperswil, wenn es wieder heisst: Es muss wohl Liebe sein. Und danach schliesse ich den Schreibgartenschalter bis am 6. Mai, um in der Zwischenzeit durch Irland zu irren. See you!
Weiter im Text
Es passiert ja so viel die ganze Zeit, dass man als ein Schreiber & Sprecher kaum Schritt halten mag. Deshalb habe ich die Technik der Bilokation entwickelt, die kurz vor der Marktreife steht. (Der Postkartenfranz ist übrigens ein ungeplanter Spin-Off dieser Experimente). Zweimal bin ich nun schon gleichzeitig an zwei verschiedenen Orten öffentlich aufgetreten. Es hat ganz gut geklappt, was auch von den lokalen Medien wohlwollend registriert wurde. 2014 werde ich weiter an der Bilokation feilen. Ein nächster Prüfstein steht schon fest. Und wenn es mit der Bilokation dann richtig klappt, blicke ich einer rosigen Zukunft als solistischer Doppelverdiener entgegen. Heissa!
