Zwielichtige Literaturpause
Bevor jemand dem Januarloch auch nur den Hauch einer Chance lässt, sei uns ein Rückblick auf das wilde 2016 gegönnt. Nur einmal noch zurück schauen, ganz kurz, dann legen wir das olle Jahr ad acta. Im diffusen Zwielicht des Jahreswechsels ist Panama Lodge erstmals als Autorin in Erscheinung getreten. Im Innerschweizer Kulturmagazin 041 erschien ihr Beitrag mit dem programmatisch anmutenden Titel «Das Röhren der Hirsche im Sennwald». Frau Lodge gebührt die Ehre, das diesjährige Schreibgarten-Archiv mit einer Pause zu eröffnen. Wir wünschen Ihr auch fürs 2017 weiterhin viele fröhliche Schreibstunden auf der Götterinsel!
aufgeräumt ins Jahresende
Aufräumen tu ich ja nicht so wahnsinnig gern. Aber in der Jahresendpanik muss man manchmal gewisse Sachen erledigen, weil sie es von selber ja doch eher selten tun. So habe ich im Wirrwarr des wuchernden Schreibgartens da und dort ein bisschen gehackt und geschnitten. Ein paar alte Bücher bin ich auch losgeworden, danke den lesehungrigen Abnehmern! Und jetzt können wir glaub langsam zur Besinnung schreiten. Fröhliche Festtage!
Daheim in der Fremde
Im Geschäft muss es ja immer schnell gehen. Im Trubel droht manchmal das wichtigste unterzugehen. Woher man kommt, die Wurzeln, das Weihnachtsessen, solche Sachen. Neulich landete mit der Post eine besonders sorgfältig produzierte Broschüre der reformierten Kirche Zürich auf meinem Tisch. Nanu, was habe ich denn mit Zwingli am Hut? Achso, herausgegeben von Käthi Koenig-Siegrist und Professor Peter Opitz. Letzterer ist DER Zwingliforscher an der Uni, und ich durfte ihn einmal fotografieren. Und darum erhält diese Publikation auch ihren gebührenden Platz im Archiv. Amen.
