nulla dies sine linea | ich schreibe also summend

wer

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Claudio Zemp ist Schreiber & Sprecher, Journalist, Autor, Reisereporter, diplomierter Sozialwissenschaftler und Postkartenpublizist.
Er lebt und schreibt in der Schweiz und hat einen ausgeprägten Hang zu Alliterationen und Metaphorik.
Und er hat sich einen kleinen Spass daraus gemacht, seinen Lebenslauf nur lückenhaft und scheibchenweise zu publizieren.

 

Saure Gurkenpause

Saure Gurkenpause

Posted by: on Jul 8, 2016 | No Comments

Man kann ja fast alles herbeischreiben. Zum Beispiel Ferien. Stellt euch vor, was fünf schlichte Worte an Glücksduschen auslösen können: „Eleuthera, Chermignon, Teheran – zwei Monate.“ Dagegen ist eine Ignorantin wie Frau Müller natürlich komplett selber schuld, wenn sie es nicht schafft, sich im Jahr eine einzige Pause zu erkämpfen. Im Übrigen verbringe ich Teile meiner Sommerferien mit Jugendlichen aus dem Ausland. Und mache gleichzeitig eine Rauchpause. Also: Sei kein Kamel und mach schön Ferien!

Nur cool bleiben

Nur cool bleiben

Posted by: on Jul 1, 2016 | No Comments

Irgendwann wird er schon noch kommen, der Sommer 2016. Und damit hoffentlich auch etwas Zeit zum Lesen, für die Musse, vielleicht reicht es sogar für ein paar laue Notizen im Schatten einer Dattelpalme. Auf dem hübschen Titel der Sommerausgabe des Gastromagazins Salz & Pfeffer sitzt Valentin Diem, auch kreative Charakterköpfe brauchen schliesslich ihre Pausen. Und da, im Heft auf Seite 103 rollt ganz kurz ein cooles Ding vorbei, was ist denn das? Achso, es ist nur ein Kühlwagen. Ob er auch in die Badi fährt?

Soziale Roboterlyrik

Soziale Roboterlyrik

Posted by: on Jun 29, 2016 | No Comments

Ab und zu attestiert mir jemand bei LinkedIn die Kompetenz «Digitale Medien». Das tut mir immer ein bisschen weh, weil das zwar gut gemeint ist, aber auch hohl. Alle Medien – junge, alte, digitale wie analoge, sind Werkzeuge der Kommunikation, Medien eben, die zum Glück niemand allein beherrscht. Jedenfalls nicht unabhängig vom Publikum. Facebook zum Beispiel ist als eindimensionaler Zeitvergeuder einerseits recht asozial, wenn ich mir diesen belasteten Begriff so unbedarft erlauben darf. Allerdings besuche ich diese lustige Arena trotzdem gern, wegen der guten Gespräche. Deshalb ist auch das einst brotlose Dichten ein zukunftsträchtiges Gewerbe. Und ich bin im Zweifelsfall immer für den guten alten Post-it-Zettel. Oder für die Gartenpost auf Papier. Sie auch? Vielen Dank.