nulla dies sine linea | ich schreibe also summend

wer

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Claudio Zemp ist Schreiber & Sprecher, Journalist, Autor, Reisereporter, diplomierter Sozialwissenschaftler und Postkartenpublizist.
Er lebt und schreibt in der Schweiz und hat einen ausgeprägten Hang zu Alliterationen und Metaphorik.
Und er hat sich einen kleinen Spass daraus gemacht, seinen Lebenslauf nur lückenhaft und scheibchenweise zu publizieren.

 

Nur cool bleiben

Nur cool bleiben

Posted by: on Jul 1, 2016 | No Comments

Irgendwann wird er schon noch kommen, der Sommer 2016. Und damit hoffentlich auch etwas Zeit zum Lesen, für die Musse, vielleicht reicht es sogar für ein paar laue Notizen im Schatten einer Dattelpalme. Auf dem hübschen Titel der Sommerausgabe des Gastromagazins Salz & Pfeffer sitzt Valentin Diem, auch kreative Charakterköpfe brauchen schliesslich ihre Pausen. Und da, im Heft auf Seite 103 rollt ganz kurz ein cooles Ding vorbei, was ist denn das? Achso, es ist nur ein Kühlwagen. Ob er auch in die Badi fährt?

Soziale Roboterlyrik

Soziale Roboterlyrik

Posted by: on Jun 29, 2016 | No Comments

Ab und zu attestiert mir jemand bei LinkedIn die Kompetenz «Digitale Medien». Das tut mir immer ein bisschen weh, weil das zwar gut gemeint ist, aber auch hohl. Alle Medien – junge, alte, digitale wie analoge, sind Werkzeuge der Kommunikation, Medien eben, die zum Glück niemand allein beherrscht. Jedenfalls nicht unabhängig vom Publikum. Facebook zum Beispiel ist als eindimensionaler Zeitvergeuder einerseits recht asozial, wenn ich mir diesen belasteten Begriff so unbedarft erlauben darf. Allerdings besuche ich diese lustige Arena trotzdem gern, wegen der guten Gespräche. Deshalb ist auch das einst brotlose Dichten ein zukunftsträchtiges Gewerbe. Und ich bin im Zweifelsfall immer für den guten alten Post-it-Zettel. Oder für die Gartenpost auf Papier. Sie auch? Vielen Dank.

Parallelwelten der Arbeit

Parallelwelten der Arbeit

Posted by: on Jun 20, 2016 | No Comments

«Was Leute für Geld tun», das Motto der Manifesta 11 ist die Arbeit. Davon gibt es ja immer genug. Die Aufgabe der Kunst ist es, die Gesellschaft geistig in Bewegung zu halten. Das kann man mit groben Mitteln über die Nase tun. Es geht aber auch subtiler, etwa über Hirnwindungen. In der Ausstellung Transactions haben sich Forschende der Universität Zürich mit Szenografen und Künstlern zusammen getan und im Lichthof der Uni Beiträge zum Manifesta-Motto erstellt. Da geht es etwa um Fetische, Flüchtlinge oder die freiwillige Feuerwehr. Wer die Transactions besucht, kann also etwas lernen.