nulla dies sine linea | ich schreibe also summend

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Claudio Zemp ist Schreiber & Sprecher, Journalist, Autor, Reisereporter, diplomierter Sozialwissenschaftler und Postkartenpublizist.
Er lebt und schreibt in der Schweiz und hat einen ausgeprägten Hang zu Alliterationen und Metaphorik.
Und er hat sich einen kleinen Spass daraus gemacht, seinen Lebenslauf nur lückenhaft und scheibchenweise zu publizieren.

 

Wenn Familien ausfliegen… (Ferientipps à gogo)

Wenn Familien ausfliegen… (Ferientipps à gogo)

Posted by: on Jun 30, 2015 | No Comments

Es ist schon wahr: Gerade in der Sommerschulferienzeit, wenn alle Leute ihre Kinder in Autos und Flugzeuge verpacken und verreisen, ist es daheim am schönsten. Man kann ja trotzdem zwischendurch einen Ausflug machen. Zum Beispiel in eine ferne Badi oder auf eine Burgruine oder in ein Paradies. Das waren jetzt nur drei Beispiele aus der Super-Freizeit-Erlebnis App von Schweiz Tourismus. Da hat es mehr als 1000 Ausflugsideen drin, für jede Saison, jedes Wetter und jede Gegend, für jede Menge Kinder zwischen 0 und 16 Jahren, alle getestet und geprüft. Auch für ungezogene Bälger hats was drin in diesem Tool, garantiert. Der Schreibgarten macht das Büro trotzdem ein paar Wochen zu. Schöne Ferien!

Achtung Werbung!

Achtung Werbung!

Posted by: on Jun 10, 2015 | No Comments

Diesen Titel habe ich bewusst gewählt, weil ja niemand etwas liest, wo Werbung darüber steht. So kann ich nun getrost ein Geheimnis ausplaudern, ohne dass jemand davon Notiz nimmt. Hihi. Denn ja, es stimmt, ich schreibe manchmal ganz gern Werbetexte. Obwohl es unter Journalisten durchaus verpönt ist, darf das auch eine Publireportage oder gar ein Advertorial sein. Zugegeben, das sind wüste Wörter, wie viele Begriffe aus der Werbewelt. Aber der Mensch lebt ja nicht vom Brot allein. Sondern auch vom Zirkus. Vespasian würde dazu vielleicht sagen: «non olet».

Ein bisschen wie Ferien in der Kaviarfabrik

Ein bisschen wie Ferien in der Kaviarfabrik

Posted by: on Mai 29, 2015 | No Comments

Dass ich als Freischaffender Journalist meine Ferien selber finanzieren muss, ist manchmal ärgerlich. Aber die Vorteile der unternehmerischen Freiheit wiegen diesen Nachteil mehr als auf. Im Grunde habe ich in meinen Berufsjahren als Journalist nie zwischen Arbeitszeit und Freizeit unterschieden. Manchmal muss man halt jonglieren, um Privates und Beruf unter einen Hut zu bringen, aber wenn es diese klare Grenze nie gab, ist drüberhüpfen einfacher. Reale Reisen müssen jedoch sein, mit mentalen Kapriolen allein kann man echte Erfahrungen nicht kompensieren. Andererseits bringt auch die digitale Recherche am Desktop handfeste Resultate. Beides brauchte es für diese zwei aktuellen Kostproben, les voilà: Der Besuch bei Frau Köhlers Kaviarfabrik für Salz & Pfeffer und der exemplarisch ausschweifende Ferienpost im Magazin der UZH.