nulla dies sine linea | ich schreibe also summend

wer

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Claudio Zemp ist Schreiber & Sprecher, Journalist, Autor, Reisereporter, diplomierter Sozialwissenschaftler und Postkartenpublizist.
Er lebt und schreibt in der Schweiz und hat einen ausgeprägten Hang zu Alliterationen und Metaphorik.
Und er hat sich einen kleinen Spass daraus gemacht, seinen Lebenslauf nur lückenhaft und scheibchenweise zu publizieren.

 

Helvetische Küchenkreationen

Helvetische Küchenkreationen

Posted by: on Mrz 10, 2015 | No Comments

Mit einem Ratespiel hat still und heimlich eine frische Zusammenarbeit des Schreibgartens mit Salz & Pfeffer begonnen. Das Magazin der Gastronomie erscheint achtmal jährlich und hat mir ein üppiges Menü an Schreibaufträgen gereicht, gespickt mit schmackhaften kulinarischen Preziosen. Das erste «Amuse-bouche» wurde schon serviert und handelt von der stolzen Schweizer Erfindertradition, der wir mit redaktioneller Nahrung Gang für Gang nachleben wollen. Bon appétit!

Vergnüglicher Denksport

Vergnüglicher Denksport

Posted by: on Mrz 3, 2015 | No Comments

Aus Publikationen im Dunstkreis der Universität Zürich windet es hier ab und zu besonders dankbare Aufträge herein. Der Schreibgärtner jubelt dann jeweils unbändig, muss sich aber später meistens wahnsinnig anstrengen, damit die Schreibarbeit ebenso vergnüglich gerate. Das geneigte Publikum soll ja spielend etwas dazu lernen. Ob sich die Mühe lohnt, weiss man nie im Voraus. Wer mit der Lektüre zögert, dem wird mit der Illustration ein lustvoller Anreiz serviert. In diesen beiden aktuellen Fällen ist das sehr gelungen, finde ich: Es geht um die Die Lust der Philosophen und das Traurige am Sport.

Swiss Mystery: Der Spuk ist vorbei

Swiss Mystery: Der Spuk ist vorbei

Posted by: on Feb 17, 2015 | No Comments

Es kann in jedem Garten passieren: Plötzlich geht ein blaues Fenster auf und ein Geist klopft ans Gartentor. Und dann knarrt es immer ganz grässlich. So durfte ich mich für die Rubrik “Swiss Mystery” von Bluewin im grusligen Storytelling üben. Die Fäden zog dabei ein Meister des Ghostwriting, der Geistschreiber himself. Wie es sich für Spukgeschichten ziemt, ist die Autorenschaft der Texte kunstvoll verschleiert. Bei den Folgen über Kollege Kuoni, das Psychobüsi, das Spuksantorium und den Luzerner Lokalteufel «Türst» ist aber ein Schatten der Schreibgärtnerfeder erkennbar. Nun ist mit dem letzten Schweizer Seedrachen leider auch die Serie vom Bildschirm verschwunden. Lautlos, obwohl das schreckliche Ende zu erahnen war. So bleiben die Geschichten im Internetfriedhof begraben, bis sie ein Geisterjäger wieder aufschreckt.